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10 Jahre Landauer Kinderwunschbaum Haus der Familie Landau beschert 300 Kinder und sorgt für leuchtende Kinderaugen

Der Landauer Weihnachts-Wunschbaum feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum.

Er steht auf dem Rathausplatz in Landau in einer eigenen Holzhütte, direkt neben dem nostalgischen Etagenkarussell.

Für 300 Kinder gehen an diesem Weihnachtsfest wieder Herzenswünsche in Erfüllung. Für die Ev. Familienbildungsstätte, das Haus der Familie in Landau ist es zur guten Tradition geworden im Advent Kinderwünsche zu sammeln.

„Es geht darum, Kindern die ansonsten mit wenig auskommen müssen einen Herzenswunsch zu erfüllen und Familien mit wenig Geld an Weihnachten zu entlasten“, so Susanne Burgdörfer, die Leiterin des Hauses der Familie. „An Weihnachten denken wir daran, dass Gott Mensch geworden ist. Diese Mitmenschlichkeit wollen wir durch die Wunschbaumaktion in der Weihnachtszeit weitergeben.“

Ursprünglich wurde die Kinderwunschbaum-Aktion durch die Christoph Sonntag Stiphtung, Stuttgart initiiert. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch und wird von Susanne Burgdörfer vom Haus der Familie, zusammen mit der Stadt Landau organisiert.

„Der Landauer Kinderwunschbaum ist von Anfang an eine starke Gemeinschaftsaktion. Deshalb steht er auch mitten in der Stadt. Wir binden stets die sozialen Einrichtungen in der Stadt ein, spannen ein großes Netz durch Zusammenarbeit und finden so den direkten Zugang zu den Familien“, erklärt Susanne Burgdörfer.

Neben dem Haus der Familie sind das Diakonische Werk, das Caritas-Zentrum, die Kitas, das Jugendamt, die Jugendhilfe Jona, der Deutsche Kinderschutzbund, das Mehrgenerationenhaus und das Ökumenische Südstadtbüro eingebunden. Auch der Spielwarenladen Wunschträume in Landau hilft mit, dass die Kinderwünsche in Erfüllung gehen.

300 Wunschkarten wurden ausgefüllt und bei der Eröffnung der Wunschbaumaktion Mitte November an den geschmückten Tannenbaum gehängt. Auf den Karten findet sind ein bunte Mischung von allem, was sich Kinder wünschen: Feuerwehrauto, Puppen, Lego-Spiele, Bastelsets, die etwas Älteren wünschen sich auch Kopfhörer oder Bücher und es gibt einige Karten auf denen „Winterjacke“ oder „Schuhe für den Winter“ zu lesen ist.

Bürgerinnen und Bürger der Stadt, aber auch Menschen aus dem Umland die Kinder beschenken wollen nehmen sich eine Karte, kaufen ein Geschenk und bringen das Päckchen bis zum 11.12. zur Sammelstation in die Adler-Apotheke direkt am Rathausplatz. Apotheker und Presbyter Dr. Markus Moser freut sich, die Wunschbaumaktion tatkräftig zu unterstützen.

Über eine besondere Erfahrung berichtet Susanne Burgdörfer begeistert: „Eine junge Mutter sagte mir sie finde die Aktion so gut, weil ihre kleine Tochter dabei das Teilen lernt.“ Die Dreijährige darf den Wunsch eines anderen Kindes auswählen, beim Einkaufen dabei sein und das Geschenk am Ende selbst für das fremde Kind abgeben. „Da bewirkt der Wunschbaum in vielerlei Hinsicht Gutes!“

Corona bedingt ist es nicht möglich alle Kinder zur Bescherung einzuladen. Die symbolische Geschenkübergabe wird am 15. Dezember am Wunschbaum, zusammen mit den EinrichtungsleiterInnen stattfinden, die alle Päckchen entgegennehmen. Noch vor dem Weihnachtsfest werden die Geschenke dann überall persönlich an die Familien überreicht.

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