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Krisen gemeinsam bewältigen

Trauer: 

Ein Trauererlebnis ist eines der erschütterndsten Erfahrungen im Leben eines Menschen. Von einem auf den anderen Moment geht ein Riss durch eine Familie und nichts ist mehr wie vorher. Die Erfahrungen zeigen, dass man sich in dieser Zeit unter Gleichgesinnten am besten verstanden fühlt. Um den spezifischen Fragen und Problemen von Menschen in unterschiedlicher Trauersituation gerecht zu werden, bieten wir mehrere Gruppen an. Die Gruppen werden von kompetenten GesprächspartnerInnen begleitet. Die Abende sind thematisch aufgebaut und strukturiert, greifen die wichtigsten Themen auf, die in einer Trauersituation aufkommen und führen so in der Bewältigung weiter.

 

  • Elternabend:  „Schläft der? Oder ist der tot?“

Mit Kindern angstfrei über Sterben, Tod und Leben reden
Kinder sind neugierig, wenn sie ein totes Tier sehen – und stellen viele Fra-
gen. Sie haben ihre ganz eigenen Vorstellungen, was „tot sein“ bedeutet.
Sie erleben, dass Erwachsene nicht gerne darüber reden – und spüren die
Angst, die bei Erwachsenen mitschwingt. Kinder wollen ergründen, warum
das so ist, herausfinden, was Trauer ist, und warum Erwachsene ihre Trauer
vor Kindern in der Regel verbergen. Wir entdecken gemeinsam Wege, mit
Kindern angstfrei über Tod und Sterben zu reden. Die Kinder werden durch
uns erfahren, dass es keine „verbotenen Gefühle“ gibt – und dass auch
Trauer zu einer wichtigen Ressource werden kann, um das eigene Leben
zu gestalten und zu genießen. Außerdem lernen wir „Erste Hilfe“ für Kinder
kennen, die in der eigenen Familie einen Todesfall erleben. Was hilft Kin-
dern, was hilft Familien, wenn sie mit der Trauer überfordert sind? Und: Was
können wir jetzt schon tun, damit Kinder und Familien nicht überfordert,
sondern „gut vorbereitet“ sind?
Leitung: Stefan Mendling und Susanne Burgdörfer
Kursgebühr: kostenlos
Dauer: 1 Termin
Beginn: Di 12.04.2022 19:00 – 20:30 Uhr

Dieser Elternabend wird in Kooperation mit dem Pfarramt für Gottesdienste
mit Kindern und Familien durchgeführt. Sollte es aufgrund der Infektionslage zu dem Zeitpunkt nicht möglich sein, den Elternabend in Präsenz anzubieten, werden wir ihn per Zoom durch-
führen.

  • Offene Trauergruppe

Der Tod eines nahen Menschen verändert das Leben der Hinterbliebenen total. Nichts ist mehr, wie es war. Die Zeit der Trauer bringt völlig neue Erfahrungen und Bedürfnisse mit sich. Das eigene Leben muss neu eingeübt werden. Ein langer Weg beginnt. Ein Trauerweg mit vielen Wendungen. Im geschützten Raum bieten wir die Möglichkeit der Begegnung mit gleich Betroffenen. In der Gruppe kann der Trauerschmerz mit andern geteilt werden. Sie finden Unterstützung und Begleitung durch Gespräche und Impulse. Wir treffen uns i.d.R. 14-tägig.

Leitung:  Susanne Burgdörfer + Pfarrer Bruno Heinz

Beginn:   immer mittwochs, 19:00-20:30 Uhr;

Mi 02.02./16.02./02.03./16.03./30.03./13.04./
27.04./11.05./25.05./08.06./22.06./06.07./20.07.2022
19:00 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos – offene Gruppe
Der Einstieg in die Gruppe ist jederzeit möglich.

 

  • Trauersprechstunde

Wenn die Trauer stumm bleibt, erdrückt sie die Seele. Reden ist wie At-
men. Und doch ist es so schwer für trauernde Menschen. Das Weiterat-
men wie das Sprechen kosten viel Kraft und Überwindung. Da schützen
der Rückzug und das Vermeiden von Begegnung und Kontakt eine ganze
Weile. Aber was lange wie Verschonung aussieht, wird doch immer mehr
zur Einsamkeit. Darum wird es irgendwann wichtig, dass trauernde Men-
schen anfangen über ihr Ergehen und Erleiden zu sprechen. Das können
sie im vertrauten Umfeld tun oder aber auch ganz außerhalb des privaten
Bereiches. Und dazu lade ich ein.
Eine persönliche Trauersprechstunde kann telefonisch mit dem Haus der
Familie vereinbart werden und auch dort in geschütztem Raum stattfinden.
Es kann aber auch im Rahmen eines gemeinsamen Spaziergangs laufend
gehen. Möglich ist auch miteinander zu telefonieren. Das entscheiden die
Interessierten selbst.
Die Trauersprechstunde ist kostenfrei.
Ihr Gesprächspartner: Dr. Ludwig Burgdörfer
Termin: Nach Vereinbarung
Anmeldung über das Haus der Familie 06341/985818

 

  • Trauertreff für junge Erwachsene

Für Trauernde im Alter von 18 bis 35 Jahren wollen wir Trauerbegleitung anbieten.

Ansprechpartnerin ist Andrea Knecht.

Kontakt und nähere Information über das Haus der Familie, Tel: 06341/985818.

 

  • Wenn die Wiege leer bleibt ...

Gesprächsgruppe für Frauen und Eltern, die ein Kind durch Fehl-, Früh-, Totgeburt, durch Schwangerschaftsabbruch nach med. Indikation oder kurz nach der Geburt verloren haben. Der Verlust eines Kindes, das starb, bevor sein Leben eigentlich begonnen hatte, wird von Mitmenschen nicht angemessen beachtet, abgetan und leicht verdrängt. Trauernde Eltern bleiben unverstanden und sind häufig auf sich allein gestellt. Der Gesprächskreis will Erfahrungsaustausch unter Betroffenen ermöglichen, Gedanken und Trauer aussprechen und Gefühlen Raum lassen, um neue Wege zu suchen glücklich zu werden, ohne dabei das verlorene Kind zu vergessen.

Leitung:  Ramona Suthues, Leere Wiege – Glücklose Schwangerschaft

Vor dem Erstbesuch bitte telefonische Voranmeldung unter 06341/985818 oder leere-wiege@gmx.de

Mo 10.01./07.02./07.03./04.04./02.05./13.06./04.07.2022
19:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos – offene Gruppe

Der Einstieg in die Gruppe ist jederzeit möglich.

 

  • Trauerbegleitung für Kinder und Familien

Wenn in der Familie ein Mensch stirbt, sind Kinder genauso vom Tod be-
troffen wie Erwachsene.
Kinder trauern auf ihre ganz eigene Art und Weise. Sie brauchen passende
Ausdrucksmöglichkeiten für ihre Trauer. Kreative Methoden können den
Kindern helfen, schwere Situationen zu verarbeiten. Familien mit Kindern
können gerne bei uns anrufen und sich genauer informieren. Wir bieten
Ihnen an, dass eine Kinder-Trauerbegleiterin Sie besucht und Sie mit Ihrem
Kind in der schweren Trauerzeit unterstützt.
Ansprechpartnerinnen: Stefanie vom Weg
Anfragen beim Haus der Familie unter 06341/985818
Die Teilnahme ist kostenlos

 

- Ambulante Krebsberatung der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. für Patient*innen u. Angehörige

An Krebs erkrankte Menschen brauchen oft mehr als fachlich gesicherte medizinische Versorgung. Vor allem bei seelischen Belastungen und Ängsten, die mit der Diagnose oder im Laufe der Behandlung auftreten können, aber auch bei sozialrechtlichen Fragen oder Unsicherheiten im Umgang mit Kindern oder Kollegen ist häufig professionelle psychoonkologische Unterstützung gefragt.
Hier hilft die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. Betroffenen und ihren Angehörigen bei: •  seelischen Problemen und körperlichen Belastungen •  Schwierigkeiten in Ehe, Partnerschaft, Familie und Bekanntenkreis Ratsuchende werden bei der: •  Beantragung von Nachsorgekuren •  Beantragung des Schwerbehindertenstatus •  Klärung von Fragen der beruflichen Zukunft •  Vermittlung an Hilfen anderer Einrichtungen •  Vermittlung von Hilfen in finanziellen Notlagen unterstützt und auf dem Weg durch die Erkrankung begleitet.
Die Krebsgesellschaft RLP e.V. bietet dazu landesweit regelmäßig wohnortnahe Beratungsgespräche an.

Ansprechpartner: Dimitri Giatras, Dipl.-Psychologe, Psychoonkologe

Gebühr: kostenfrei

Termine: jeden Mittwoch von 09.00 - 12.00 Uhr  (vorherige Anmeldung erforderlich)

Ort: Haus der Familie Landau, Kronstr. 40, 76829 Landau

Anmeldung: telefonisch unter 06 21 – 57 85 72 oder per Mail an  ludwigshafen@krebsgesellschaft-rlp.de
Weitere Informationen: Informations- und Beratungszentrum Psychoonkologie Ludwigshafen, Ludwigstr. 65, 67059 Ludwigshafen. Tel. 06 21 – 57 85 72 Mail: ludwigshafen@krebsgesellschaft-rlp.de

 

  • Treffen für Betroffene von Trennung und Scheidung

zum Sprechen und Erfahrungsaustausch
Scheidung heißt nicht scheitern. Mut haben von sich zu erzählen, sich aus-
zutauschen, zuzuhören, gespiegelt zu werden, Wut zu erleben, sich selbst
zu erfahren, nach Lösungen zu suchen, neue Wege zu gehen, Alleinsein
zu akzeptieren, Trauer zulassen, Schuldgefühle verlieren, Veränderungen
spüren, Freunde finden ... Sich trennen braucht Zeit.
Die Gruppe kann helfen, mit Krisensituationen besser fertig zu werden. Die
Selbsthilfegruppe ist für Frauen und Männer, für Jung und Alt, mit oder ohne
Kinder. Für die, die verlassen worden sind und für die, die jemanden verlas-
sen haben oder im Begriff sind, es zu wollen.
Keine Rechtsberatung.
Wöchentlich dienstags
von November bis März um 19:00 Uhr
von April bis Oktober um 20:00 Uhr
Es ist keine Anmeldung notwendig, einfach vorbeikommen.
Kontakt unter 06341/985818
Ansprechpartner: Georg Ehresmann